Wer über längere Zeiträume regelmäßig mit Edelmetallen vorsorgt, baut sich in der Regel einen stattlichen Bestand auf. Nimmt Gold einen großen Anteil von diesem Bestand ein, erreicht man schnell eine ziemlich hohe Wertdichte. Was passiert mit dem Vermögen im Nachlassfall? „Vererben und Verschenken“ beginnt an der Basis, mit dem Vermögenserhalt über Generationen hinweg. Dieser Prozess ist unter dem Begriff Testament bekannt. Nur wenige Menschen in Deutschland besitzen ein Testament. Beim Testament gibt es simple Regeln, die zu einer cleveren Vorsorge führen.

Wenn man rechtzeitig dafür sorgen möchte, dass die erwirtschafteten Vermögenswerte dort ankommen, wo sie ankommen sollen, ist ein Testament der geeignetste Weg. Fehlt dieses, tritt beim Tod eines Erblassers die gesetzliche Erbfolge in Kraft und dabei wird vom Gesetzgeber geregelt, wer wieviel des Erbes erhält. Möchte man da ein Wörtchen mitreden, ist ein Testament unverzichtbar.

Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, dass ein Testament nur dann wirksam sei, wenn es notariell beglaubigt würde. Aus naheliegenden Gründen, die mit Zeit oder auch Kosten zu tun haben können, wird der Notartermin dann gerne aufgeschoben. Doch auch ein eigenhändig ge- und unterschriebenes Testament, versehen mit Ort und Datum, erfüllt seinen Zweck vollumfänglich. Ein handschriftliches Testament ist somit sinnvoller als gar keins.

Die Schwierigkeiten ergeben sich beim Testament eher vorher. Es soll erst im Todesfall auftauchen und dann am besten bei den „bedachten“ Verwandten. Es soll schließlich nicht an den Falschen geraten und als unerwünschtes Vermächtnis im Kamin enden. Die Lösung ist einfach. Zwei oder mehr gleichlautende Testamente an unterschiedlichen Orten platziert erhöhen die Sicherheit, dass dem letzten Willen auch entsprochen wird. Orte dafür gibt es zahlreiche. Ein eigener Tresor wäre zweckdienlich, solange jemand die Kombination kennt. Ein Postfach oder ein privates Schließfach wären auch eine gute Möglichkeit. Ein Bankschließfach dagegen könnte problematisch werden. Im Todesfall unterliegt die Bank oft Prozeduren, die einige Zeit andauern können, bis das Schließfach geöffnet werden darf. Zur Verwahrung eines Testaments eignen sich jedoch auch gute Freunde oder ein Notar.

Ein Todesfall ist eine traurige und meist stressige Situation für die Hinterbliebenen. Eine mögliche Erbschaft mit entsprechenden Vermögensaussichten kann die Nervosität der Erben schüren. Wie sollen die Erben sich auf eine Art und Weise einigen, die gerecht, gewollt und vernünftig sind? Es ergibt Sinn, ein Testament als Gabe an die nächste Generation anzusehen. Dementsprechend sollte man die Geschenkeverteilung regeln, das abschließende Geschenk, welches verteilt wird.

Am Schlimmsten trifft es meist Erbengemeinschaften. Manche vertreten die Meinungen, dass das ungeklärte Überlassen einer Erbschaft unter seinen Erben so richtig Streit und Frust provoziert. Diese Notgemeinschaft sollte dann schon von Gesetzes wegen auf möglichst schnelle Auflösung bedacht sein. Erbengemeinschaften sind übrigens diejenigen Erben, von denen man zu Lebzeiten günstig schicke Jugendstilimmobilien unter Marktwert zwangsersteigern kann. Die Veräußerung von Vermögenswerten ist der einzige Weg für alle Beteiligten der Erbengemeinschaft, ihren fairen Anteil in Geld zu erhalten. Wer sein Vermögen nicht zwangsweise verramscht wissen möchte, sollte die Erbsituation vorher regeln, am besten sofort.

Bei der Unterscheidung zwischen Vermächtnissen und Testamenten werden oft Fehler gemacht. In einem Vermächtnis können besondere Zuwendungen an bestimmte Personen bestimmt werden. Da könnte zum Beispiel ein emotionales Andenken an den besten Freund gehen oder es soll geregelt werden, dass die Hundehütte vor dem Bungalow an das ansässige Tierheim fällt. Es könnten Teile des Vermögens für gute Zwecke versteigert werden, die dann Bedürftigen zugutekommen sollen. Solche Einzelfälle werden in einem Vermächtnis geregelt, das eigenhändig ge- und unterschrieben sein muss. Auch hier reicht das handschriftliche Willensbekenntnis ohne notarielles Zutun absolut aus.

Ein sehr großer Irrtum ist, dass der Gedanke an testamentarische Regelungen erst im Herbst des Lebens aufkommt. Der Tod gehört zum Leben und das Testament ist ein Lebensbegleiter auf dem Weg zur letzten Ruhe. Deswegen ist es für jede Lebensphase und jedes Lebensalter notwendig, ein Testament zu machen, welches natürlich von Zeit zu Zeit der aktuellen Situation angepasst werden sollte. Vor allem wenn Scheidungen vorkommen und Stiefkinder vorhanden sind, sind klare Regelungen immens wichtig. Es gibt Fälle, in denen durch ungünstige Todesreihenfolgen, Vermögenswerte an den Staat fielen und z. B. Stiefkinder außen vor blieben.

Wer sich auf die Pflichtteilsrechte im Erbfall verlässt, der muss wissen, dass es sich dabei nur um gesetzliche Mindestrechte handelt. Eine Enterbung betrifft niemals das Pflichtteilsrecht. Der Laie denkt außerdem, dass die Pflichtteilsansprüche einfach zu ermitteln seien. Das Gegenteil trifft zu, denn nur Experten sind imstande, die Ansprüche vollständig richtig zu ermitteln. Das hängt unter anderem mit Schenkungen zusammen, die bis zu 10 Jahre rückliegend zu berücksichtigen sind.

Eheleute sollten immer ein gemeinsames Testament aufsetzen. Nur sie dürfen überhaupt das Testament gemeinsam schreiben. Ein solches Testament schützt später vor einseitigen Änderungen. In der Regel haben Eheleute getrennte Vermögen. Wenn einer stirbt, ist das Vermögen des anderen nicht betroffen, weswegen die Vermögenswerte sinnvoll unter den Eheleuten aufgeteilt werden sollten. Auch das gehört zu einer ganzheitlichen Finanzplanung, die den Erhalt der Vermögenswerte im Todesfall im Blick hat.

Die Erbschaftssteuer darf nicht unberücksichtigt bleiben. Bei testamentarischen Regelungen gilt, dass man sich niemals ausschließlich aus erbschaftssteuerrechtlichen Vorteilswünschen zu Schritten bewegen lassen sollte, die man sonst nicht getan hätte. Manche Steuersparkonstruktionen sind unflexibel und können ein Leben lang nicht mehr zurückgenommen werden, während sich längst ganz andere Lebensumstände ergeben haben könnten. Wer an Steuerersparnisse denkt, der sollte bei Erbschaften wie auch bei Schenkungen immer die Kinder einbeziehen. Dabei sollten Kinder nach dem Erstversterbenden niemals leer ausgehen. Zusätzlich haben auch die Enkel bereits hohe Freibeträge, die man berücksichtigen kann.

Da niemand sein Todesdatum vorab kennt, kann es schwierig sein, einen Bedarf zu ermitteln. Es ist keineswegs so, dass immer erst der Ältere stirbt oder der Mann vor der Frau. Auch bei Kindern könnte der Jüngere vor dem Älteren verunglücken. Deswegen kann es sich als fataler Fehler herausstellen, wenn der Letztversterbende durch testamentarische Regeln zu sehr geknebelt wird. Das trifft besonders auf Eheleute zu. Stattdessen sollten Anpassungsmöglichkeiten durch übertragene Verantwortung explizit möglich sein. Dies gilt insbesondere für das beliebte sogenannte „Berliner Testament“.

Wer rechtzeitig und sinnvoll vorsorgt, hinterlässt geordnete Verhältnisse. Der Vermögensaufbau und die Vermögenssicherung sind dann auch für die folgenden Generationen gesichert. Edelmetalle gehören dabei immer dazu. Eine sinnvolle Vorsorge sieht auch vor, Geldwerte schnellstmöglich in Sachwerte einzutauschen. Dabei spielen Edelmetalle ebenfalls eine bedeutende Rolle, denn sie sind wertbeständig und im Gegensatz zu z. B. Immobilien auch zu kleineren, wiederkehrenden Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause gelagert werden, soweit ein Tresor vorhanden ist. Ansonsten empfiehlt sich die Verwahrung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Absprache vorbeikommen und sich seine Edelmetalle aushändigen lassen.

Längst ist es im Bewusstsein der Menschen angekommen, dass es sinnvoll ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und zu streuen. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht. Diese Vorsorge schützt das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

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