Edelmetalle gehören zu den Sachwerten, die keine Zins- oder Dividendenerträge realisieren wie z. B. Geldwertanlagen oder Aktien bzw. Fondsanteile. Edelmetalle steigen oder fallen im Kurs. Demzufolge gibt es bei Edelmetallen lediglich Kursgewinne oder -verluste.

Kursgewinne sind nach einer Haltedauer von 12 Monaten steuerfrei. Wenn die Edelmetallkurse steigen, denken viele Anleger darüber nach, sich von ihren Edelmetallen zu trennen und Gewinne mitzunehmen. Dabei müssen abhängig von der Haltedauer der Edelmetalle auch steuerliche Belange berücksichtigt werden. Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von wertvollen Metallen müssen somit auch steuerlich behandelt werden.

Der Verkauf von Münzen und Barren ist steuerlich gesehen ein privates Veräußerungsgeschäft. Dabei spielt die Haltefrist von 12 Monaten eine entscheidende Rolle. Während die Veräußerung nach Ende der Haltedauer von 12 Monaten Kursgewinne vollkommen steuerfrei und Verluste steuerlich unbedeutend sind, müssen Verkäufe innerhalb der 12-monatigen Haltefrist nach Anschaffung steuerlich berücksichtigt werden. Es existiert eine Freigrenze von 600 Euro im Jahr, in der Gewinne, die unterhalb der 12-monatigen Haltefrist steuerfrei sind. Kursgewinne ab 600 Euro sind in voller Höhe als „sonstige Einkünfte“ mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Abgeltungsteuer fällt bei Edelmetallgeschäften nicht an. Verluste können nicht geltend gemacht werden. Sie dürfen lediglich mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Der Verlustausgleich muss im selben Jahr sowie durch Verlustabzug im Vorjahr und/oder in den Folgejahren stattfinden.

Die Angabe von Gewinnen und Verlusten bei der Steuererklärung

Der Betrag von 600 Euro ist eine Freigrenze, kein Freibetrag. Das heißt, dass ein Gesamtgewinn bis maximal 599,99 Euro völlig steuerfrei ist, jedoch ein Gewinn in Höhe von 600 Euro und mehr ab dem ersten Euro steuerpflichtig ist. Gewinne und Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften müssen in der in der „Anlage SO“ der Einkommensteuererklärung auf der Rückseite vermerkt werden.

Man ist nur dann zur Abgabe der „Anlage SO“ verpflichtet, wenn der Gesamtgewinn oder der Gesamtgewinn des Ehepartners aus privaten Veräußerungsgeschäften mindestens 600 Euro beträgt. Nur dann muss im Steuerhauptformular auf Seite 2 angekreuzt werden, dass die „Anlage SO“ beiliegt.

Für wen gilt die Freigrenze?

Die Freigrenze von 600 Euro zählt je Person, sofern jede Person entsprechende Gewinne erzielt. Sie wird bei Eheleuten also nicht verdoppelt. Falls die Käufe und Verkäufe über ein eheliches Gemeinschaftskonto abgewickelt werden, werden die Gewinne beiden Eheleuten jeweils zur Hälfte zugerechnet (in der „Anlage SO“ in Zeile 47). So wird die Freigrenze bei jedem Ehepartner berücksichtigt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf und Verkauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht. Die Betreuung der Handelspartner erfolgt über die Premium Gold Deutschland GmbH mit Geschäftsführer Julius Leineweber, ebenfalls in Heusenstamm. Faire Vertriebskonzepte, sinnvolle Produktlösungen und faire Preise bieten ideale Voraussetzungen zur Erweiterung des Vermittlungsportfolios für jeden Finanzvermittler.

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